Mit dieser Figur beginnt die Geschichte, gezeichnet 1951, ein Selbstbildnis. Aus der Linie, dem Strich wächst die Leidenschaft für Materialien, das Ausschneiden von Bildern, Sammeln von Papier, Nähen mit Stoffresten, Bauen von Puppenstuben aus Schuhkartons, Drähte werden umwickelt und zu Tieren geformt. Daraus entstehen die Dekorationen von Geschenken, Blumen, Tischen und Räumen.

Daraus folgen die Tätigkeiten als Buchhändlerin, Antiquarin und Kunsthändlerin. Erste Publikationen literarischer Texte. Abendstudium an der »Parsons School for Design« in New York, Kurse für botanisches Zeichnen in Berlin, Workshops an der »Jane Packer Flower School«, London.

Praktische Anwendung in Ausstattung von Ereignissen, Festen, Präsentationen, Rauminszenierung, Dekoration von Weihnachtsbäumen, Workshops für Verpackungs- und Tischdekoration, illustrative und graphische Arbeiten für deutsche, internationale Firmen, sowie private Auftraggeber.

Themen bezogene Weihnachtsbäume werden für Unilever Deutschland, Hamburg, die Berliner Philharmonie entworfen und ausgeführt. Wattefiguren nach historischen Vorbildern schmücken den Baum des Deutschen Historischen Museum, Berlin und werden beispielhaft in die Sammlung aufgenommen.

Die Figurinen entstehen: aus den Materialien Karton, Textilien und handgeschöpften Buntpapieren. Die »Miniatur Couture« widmet sich Themen wie »Ballets Russes« oder »Japan-Swiss«, einer Verbindung von hochwertigen Schweizer Textilien und japanischem, handgeschöpftem Papier.

Illustration entsteht in der »Villa Flora«, deren Räume sind mit gezeichneten Szenen ausgestattet, die Blicke sich in surreale Welten öffnen. Landschaften, eine Vielfalt an Pflanzen, Dichter, Mozart und andere Kreative finden sich dort zusammen inszeniert.

Inszenierungen an realen Orten, in Gewölben und Prunkräumen von Schlössern, an geistigen Plätzen wie dem Lessinghaus in Wolfenbüttel, in Hotelhallen, Vitrinen und Ausstellungsräumen setzen poetische Zeichen für die Zukunft.

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